Kurzgeschichte

19. Januar 2006

 

Manchester United 5 Burton Alb 0

 

Nigel Clogh`s Sun-gesponsorte FA-Cup Mannschaft ging auf ein Fussballfeld, das von Nagern heimgesucht worden war.

Abwehrmann Ryan Austin sagte: Jedes Mal wenn ich nach unten sah, sah ich eine Maus. Da waren eine Menge von denen und das habe ich noch nie gesehen:

 

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Ratten in New York

So berichtet die New York Daily News in ihrer online Ausgabe vom 26. Juli 2003: (Der Bericht wurde von mir frei übersetzt; interpretiert)

 

Den Krieg verloren

Nichts scheint die Plage aufhalten zu können

 

 

Den Lärm einer lauten Sommernacht übertönend, kratzende und quietschende Geräusche aus einer Wohnung im Gebäude 101ste Straße und Manhatten Avenue kann selbst den hartgesottensten New Yorker aus dem Schlaf bringen.

 

Die Ratten sind überall.

 

Unbeirrt der Fussgänger und Autos schleichen sie in Rudeln umher, knirschen sich durch Müllbeutel erklimmen einen rote Steinwand und flitzen den Bürgersteig rauf und runter.

 

“Zig mal bin ich bereits wegen schreiender Menschen aufgewacht” berichtet Serena Hick, 25 Jahre alt, Bewohnerin eines 5 stöckigen Gebäudes in der Nähe vom Central Park. „ Zuerst dachten wir es sei lustig.

 

Trotz erhöhter städtischer Ausgaben für Inspektionen und Bekämpfungsmaßnahmen nimmt die Rattenpopulation stetig zu. Die Ratten werden immer dreister und verängstigen und machen die New Yorker krank, die zu nah an ihnen dran leben.

 

“Es wird immer schlimmer, und ich sage das nicht aus Sensationslust”, berichtet der Ratsangehörige William Perkins (zuständig für D-Harlem), ehemaliger Vorsitzender eines Schädlingsbekämpferausschusses. „Es ist kein Problem, das nur auf ärmere Gegenden zutrifft.“

 

Gil Bloom, der 25 Jahre Kammerjäger in der Stadt war und der jetzt Präsident der New Yorker Schädlingsbekämpfervereinigung ist, erhält heute viel mehr Serviceanfragen als noch vor 10 Jahren.

 

Die grauen, haarigen Nager terrorisieren Nachbarschaften überall in der Stadt und belagern einige Straßen selbst über Tag.

 

In einem Gebäude in Brooklyn wird die Hintertür so wenig wie möglich genutzt weil die Bewohner Angst vor den Ratten haben die in der Nähe lauern. In Queens werden Menschen die versuchen im Hinterhof auszuspannen durch Rattenlöcher gestört.

 

Und in den ruhigen, höher gelegenen West Side Straßen nagen Ratten die Unterböden von Autos an, schleichen sich in Wohnungen und verderben das sommernächtliche Sitzen am Bürgersteig.

 

Schätzungen über die Rattenpopulation in der Stadt variieren zwischen 8 Mio – eine pro Einwohner – bis über 50 Millionen. Charles Kourbage, Eigentümer der Kingsway Schädlingsbekämpfung in Brooklyn vermutet, dass es pro New Yorker sieben Ratten gibt, zusammengezählt also 56 Millionen.

 

In den vergangenen Jahren, haben Beschwerden beim Städtischen Gesundheitsamt von 16.400 im Jahr 2000 auf 19.400 in 2001 zugenommen und bis auf 16.200 im Jahr 2002 abgenommen.

 

Kontrollen sind auf 61.000 im Jahr 2002 von 42.000 im Jahr 2000 angestiegen, Bekämpfungen von 51.000 im Jahr 2000 auf 71.000 im Jahr 2002.

 

„Wir haben große Fortschritte gemacht, was man auf der Straße spürbar merkt” berichtet James Gibson, Mitarbeiter des Amtes für Veterinärwesen und Schädlingsbekämpfung“.

 

Abgesehen von dem was Gibson “erhöhte Effizienz” in der städtischen Schädlingsbekämpferabteilung nennt, bleibt der Kampf gegen die Nager aufgrund deren Anpassungsfähigkeit schwierig.

 

Es sind beachtliche Schädlinge” meint Gibson “ und die intelligentesten, die es bei uns gibt

 

Deren Ausdauer und Belastbarkeit ist besonders auf der 56ten und 91ten Straße in Elhurst, Queens offensichtlich, wo Ratten den ganzen Tag über rumtrippeln und das Gift und die aufgestellten Fallen im Hinterhof völlig ignorieren.

 

"Die rennen quer über den Bürgersteig und direkt über Deine Füsse", sagt Mark Tayloer, 37 Jahre, eine Grimmasse ziehend als ob er sich gerade an solch einen Fall erinnert.

 

Eine Nachbarin, Carman Salas, sitzt auf dem Gehsteig anstelle im Hinterhof, das Spektakel vermeidend, wenn Ratten zielgerichtet rüberkommen vom gegenüberliegenden Parkplatz eines Schnellrestaurants.


"Verdammt nochmal", Sie würden es nicht glauben. Ich werde hier einfach nicht mehr vor die Tür gehen, das sind soviele", sagt sie. 

 

 

In schwülen Sommernächten stellen die Leute aus der 109ten und Amsterdam Avenue in Manahttan gerne Klappstühle auf den Gehsteig und Plaudern, aber sobald die Nacht anbricht gehen sie lieber auf ihre Veranda um den Nagern aus dem Weg zu gehen.

 

"Die sind alle hier drin", wühlen und springen im Müll herum", sagt Jennifer Santos, 20 Jahre. "Es ist gefährlich. Hier gibt es Kinder im Haus".

 

Mieter der Zitadelle, einem siebenstöckigem Gebäude jenseits vom Prospect Park trauen sich nicht aus der Hintertür raus.

 

"Du kannst sie selbst sehen, ganz nah", sagt der 33jährige Christopher Sinclair. "I nehme an, es liegt an New York City. Alle 12 Fuss bist Du nah an einer Ratte dran."

 

Schädlingsbekämpfer sagen, dass der Mensch sich selbst der grösste Feind ist, wenn es um die Vierbeiner geht, weil die Menschen die Ratten mit allem versorgen was sie zum Überleben brauchen.

 

"Hauptsächlich geht es alles um Müll", sagt Bloom. "Es wird zum Bumerang"

 

Wiederverwertbare Abfälle erfordern Müllaufbewahrungsplätze, sagt er.Die Abholzeiten für Müll - besonders in den Vororten - erzwingen, dass man den Abfall ein bis vier Tage in Plastiksäcken aufbewahrt. Diese bieten keinen Widerstand gegen Rattenzähne.

 

Verbesserte Baumaßnahmen helfen nicht. New Yorks`Ratten sind normalerweise von der Norwegischen Rasse, die Frassgänge und Höhlen unter der Erde anlegen wenn Gebäude beschädigt sind, sagt Bloom.

 

Trotz der drei Jahre alten, 17köpfigen Ratten-Arbeitsgruppe, die sich auf die Umgebungen mit Häufungen von Beschwerden konzentriert, sagt Perkins, dass die Anstrengungen der Stadt immer noch zu oberflächlich sind.

 

"Wir sind zurück auf dem stop-and-go Ansatz, wo wir - wenn uns ein Rattenproblem gemeldet wird - rüberrennen, das Problem abmildern und das ist alles", sagt er.

 

In der Manhattan Avenue, Cindy Compoverde, 9 Jahre, ist sehr dankbar dass ihre weisse Katze Lulu die Ratten gekriegt hat bevor die Ratten sie kriegten. Die Katze tötete zwei Ratten, die ihren Weg letzten Monat in die Wohnung nagten.

 

"Die Ratten kamen durch Löcher im Badezimmer", sagt Cindy. "Die haben mir Angst gemacht".

Nachbarn beschwerten sich, dass die Ratten in der Wand raschelten während die Nachbarn sich die Zähne putzten.

Die nagten sich sogar einen Weg in den Minivan von Felix Libran, kauten an den Kabeln rum und den Chicken Wings die er auf dem Rücksitz liegen gelassen hatte.

 

"Es ist schrecklich". Das ist das Schlimmst, was mir je passiert ist", sagt Libran, 66 Jahre, der in dern Manhattan Avenue und 101ten seit über 51 Jahren lebt.

 

Librans Nachbar Juan Cartagena geht nachts in der Mitte der Straße, damit die Ratten nicht an ihm vorbeihuschen.

 

"Es gibt immer mehr Ratten - das kann man schon riechen" sagt er. Die sind so zahlreich, manchmal muss ich stehenbleiben und nach ihnen schauen.