Volksmund: Hausschabe
Aussehen: |
Imago: 13 - 16 mm, gelbbraun, Halsschild mit zwei parallelen schwarzen Streifen, lange Fühler, kaunden Mundwerkzeuge, Tarsen mit
Haftklappen, Weibchen mit breiterem Hinterleib, Männchen schmaler, Flügel beider Geschlechter überragen den Hinterleib. |
Vorkommen: |
in Wohnungen, Gaststätten, Großküchen, Krankenhäusern, Lebensmittelbetrieben, Einkaufszentren, Wäscheien, Zoos, in engen Räumen und in der Nähe organischer Nahrungsquellen. |
Lebens-
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unter 4 °C inaktiv, Eintwicklung gut bei > 20 °C, optimal sind 27 - 29 °C und 60 - 75% relative Luftfeuchte. Ein überwintern im freien ist möglich. Die Ootheken vertragen bis -22 °C. Der Hitzetod tritt bei 42 °C ein. |
Entwicklung: |
Die Entwicklung erfolgt hemimetabol, Dauer bei 30 °C 21 Tage, bei 22 °C 123 - 244 Tage. |
- Eiablage: |
Eier in Paket (Oothek) mit je 36 Eiern, 4 - 8 Eipakete je Weibchen, Weibchen trägt Eipaket 17 - 27 Tage bis kurz vor dem Schlupf mit sich herum, Ablage erfolgt nahe einer Feuchtequelle. |
- Larve: |
Die Larvalentwicklung beträgt ca. 65 - 100 Tage mit 5 - 10 Stadien. |
- Imago: |
nicht flugfähig, Gleitflug jedoch möglich, gute Läufer 2,5 km/h und Kletterer, bei starkem Befall auch tagsüber sichtbar, können 10 - 40 Tage hungern, Lebenserwartung 100 - 270 Tage. |
Bemerkung: |
Der Fraßschaden ist meist gering, die Hauptbedeutung liegt in der Verschleppung von Krankheitserregern (Staphylokokken, E-Coli, Typhus, Diphterie, Tuberkulose, Cholera) und Schimmelpilzen, Auslöser von Schabenallergien. Bei starkem Befall übler Gruch. 2 Aktivphasen: von der Abenddämmerung bis Mitternacht und in den frühen Morgenstunden. |