Die Kellerassel (Porcellio scaber) ist ein schiefergrau bis gelbgrau gefärbtes
plattes Krebstier. Ausgewachsen sind die Kellerasseln etwa 15 mm lang. Sie benötigen zum Überleben hohe Luftfeuchtigkeit, weil sie über spezialisierte Trocken-Kiemen atmen. Asseln zeichnen sich
durch eine besondere Art der Brutpflege aus. Die Asselweibchen tragen die befruchteten Eier und später dann die frischgeschlüpften Jungen in einem mit Flüssigkeit gefüllten Brutraum auf ihrer
Bauchseite mit sich herum. Die Jungtiere sind zunächst weiß, häuten sich dann mehrmals, sind nach ungefähr drei Monaten ausgewachsen und leben dann mehrere Jahre.
Die Kellerasseln richten kaum Schaden an, ihr Auftreten wird jedoch oft als lästig empfunden. Sie leben hauptsächlich von pflanzlichen Vorräten. In Kellern und Wohnräumen finden sich meist nur
kleine Fraßstellen an Kartoffeln, Gemüse und Obst. Im Garten richten sie an Keimlingen und Jungpflanzen Schäden an. Im Kompost dagegen sind sie sogar nützlich. Sie haben eine ähnliche Funktion
wie die Regenwürmer.