Mäuse vertreiben, das ist einfach gesagt, jedoch nicht immer leicht getan. Die Mausbekämpfung kann mitunter eine sehr heikle und schwierige Aufgabe sein, wenn der Bekämpfende keine Erfahrung mit diesen Tieren hat.

 

Auch spielt die Mittelwahl und das Wie aus der Erfahrung eine entscheidende, wenn nicht die entscheidene Rolle, wenn es um die Tilgung und den Erfolg geht.

Ein Maus kommt selten allein.

Mäuse sehen ja so putzig aus, deswegen werden sie auch gerne unterschätzt, mögliche Konsequenzen ausgeblendet und Bekämpfungen hinausgezögert.

 

Mäuse halten sich oft in Bereichen auf, die hoch mit pathogenen Keimen und Parasiten belastet sind (Abfall, Abwasser). Aus Mausbefall resultieren folgende Schäden: Kabelbiss (Kurzschlussgefahr), Verunreinigungen (Reviere werden mit Urin markiert, Kot ausgeschieden), Vorräte und Materialien werden verunreinigt, beschädigt, unbrauchbar gemacht, Am Fell anhaftende Erreger in bewohnte oder gewerbliche Räume verschleppt, psychologische Schäden.

 

In günstigen Umfeld bringt das Weibchen vier- bis achtmal nach einer Tragzeit von 20-23 Tagen 4-8 blinde und nackte Junge zur Welt.

Die Hausmaus verirrt sich gerne in Gartenhäuschen, Keller, Küchen, Garagen oder Speicher. Ihr Besuch kann sehr ärgerlich sein, denn sie verunreinigt die Räume mit ihrem Kot und nagt alles an. Lebens- und Futtermitel, aber auch Textilien, Papier, Leder u.a. werden angefressen. Mäuse können Krankheiten übertragen. Sie sollten sie auf keinen Fall in direkter Nähe dulden und sie sofort bekämpfen (lassen?). 

Schäden aus Mausbefall

Hier haben Mäuse in der Zwischenwand gehaust (Wühlmäuse).

Bei der Restaurierungsmaßnahme wurde die Wand geöffnet und wir fanden große Mengen Mauskot vor. Der Zugang befand sich außen im Gebüsch.

Die Hausmaus ist nachtaktiv und kann sehr gut klettern, springen und laufen. Wenn es unbedingt notwendig ist, geht sie auch ins Wasser. Sie kann sehr gut schwimmen.

 

Familie

In der Regel leben Hausmäuse im Rudel, bestehend aus mehreren Großfamilien. Jede Großfamilie besitzt dabei aber ihr eigenes Territorium, das sie mit Duftmarken kennzeichnen. Mitglieder anderer Großfamilien werden in diesem Territorium nicht geduldet. Innerhalb einer Großfamilie besteht unter den Männchen eine Rangordnung, die aber durch Rangkämpfe immer wieder ändert. Normalerweise pflanzen sich Hausmäuse nur im Sommer fort, aber die Tiere, die oft auch in menschlichen Behausungen leben, pflanzen sich das ganze Jahr über fort. Vier- bis achtmal bring das Weibchen nach einer Tragzeit von 20-23 Tagen 4-8 blinde und nackte Junge zur Welt.