"Wie man die Dinge sieht, hängt davon ab, wo man steht"
Als erfahrener Schädlingsbekämpfer verfügt man über trainierte Augen und einen geschulten Blick um Probleme schnell, analytisch und logisch zu erfassen.
In Kombination mit einem großen Erfahrungsschatz, den besten Mitteln und guten Kontakten bietet sich hier für den Auftraggeber - also SIE - die Ideallösung bei der Beseitigung von eventuellen "Unpässlichkeiten".
Schäden aus Nicht- oder falscher Bekämpfung werden damit vermieden.
Hier möchte ich Ihnen kurz einige wichtige Rahmenbedingungen in Zusammenhang und vor allem in der Entscheidungsfindung vor und bei einer Bekämpfungsmaßnahme aufzeige:
Die Ortsumgebung gibt die Rahmenbedingungen vor nach der die Bekämpfungsmaßnahme durchgeführt werden muss. Somit ist jeder Befall individuell zu betrachten.
Vor Ort:
Systematische Suche gemäß den biologischen Anforderungen des Schädlings:
Welcher Art von Befall?
Wo ist der Befall?
Wo kann die Ursache liegen?
Konsument oder Destruent?
Wo findet es seine Nahrung?
Wie pflanzt es sich fort?
Wie oft pflanzt es sich fort?
Was begünstigt eine schnellere Fortpflanzung? Wie kann man das beeinflussen?
Was geschieht nach der Bekämpfung zur Vorbeugung?
Konsequenzen aus Nichtbekämpfung!
Konsequenzen aus Bekämpfung durch den Kunden oder andere, wird etwas verschwiegen?
Bauliche / Hygienische Veränderungen
Mechanisch – z.B. Fangen von Schädlingen durch Fallen, Absammeln
Biologisch – z.B. Schlupfwespen gegen Motten, reines Pyrethrum
Biotechnisch – Pheromonfallen (Klebefallen)
Chemisch – Sicherer Mitteleinsatz nach Herstellervorgaben und Umgebung (vor allem in Rücksichtnahme auf Kinder, Allergiker, Haustiere, sensible Oberflächen)
Einflussfaktoren auf die Auswahl der anzuwendenden Mittel
Wirkungsmechnismus des Mittels
Stabilität von Substanzen (Kurz- Langzeitmittel)
Verhalten von Formulierungstypen auf Oberflächen (Stoff, Beton, Kunststoff, PVC, poröser Untergrund, geschlossener Untergrund)
Umweltbelastung (Abwägung von mindertoxischen Alternativen)
Befallsstärke
Sensible Bereiche
Zielorganismus (Widerstandsfähigkeit, Nahrungsspezialisten, die nur best. Mittel aufnehmen)
Direkte Wirkung oder zeitverzögert (z.B. um Misstrauen bei Nagern zu vermeiden)
Aufnahme der Mittel: Kontakt, Fraß, Atmung
Außenreize: Geruchs- Geschmacksstoffe, Temperatur, Licht, Berührung, Druck, Schwerkraft
Pflanzenschutzrecht
Lebensmittelrecht
Wasserrecht
Naturschutzrecht
Chemikalienrecht
Arzneimittelgesetz
Gefahrstoffverordnung
Abamectin, Hydramethylnon, Fipronil, Imidacloprid, Borsäure, Chlorpyrifos, Diazinon, Cypermethrin, Naturpyrethrum, Propoxur, Deltametrhin, Dichlorphos, Piperonylbutoxid (PBO), Pyrethrine, Cyfluthrin, Kaliumsalze, Methopren, Pyriproxyfen, Triflumuron, Bioallethrin, DDVP, Permethrin, Tetramethrin, Transfluthrin, Resmethrin, Abamectin, Bendiocarb, Amorphes Silikagel, Metrifonat...............
Wirkstoffe gegen Nager (Rodentizide)
Warfarin, Cumatetralyl, Chlorophacinon, Difenacoum, Bromadiolon, Brodifacoum, Difethialon, Flocoumafen, Sulfonamide, Ergocalciferol, Cholecalciferol, Alphachloralose, Chloroform, Zinkphosphid, Calciumphosphid, PH3-Entwickler, Phosphorwasserstoff..........
Sie sehen, es gibt eine Vielzahl von verschiedenen Wirkstoffen, die in unterschiedlichen Formulierungen zur Verfügung stehen. Einige Produkte enthalten mehrere Wirkstoffe um einen optimalen und nachhaltigen Erfolg zu erzielen.
Mögliche Formulierungen: Granulat, Paste, Creme, Köderblöcke, Stäube, Schäume, Köderdosen, Anwendungsfertige Lösungen, Konzentrationen, Supensionskonzentrate, Kapsule Suspensionen, Aerosole, Lacke etc.
So ist es beispielsweise möglich durch eine andersartige Formulierung oder Ausbringung der Mittel eine (z.B. Köderdosen) Umweltbeeinträchtigung gänzlich auszuschließen.
Fortschritte in der Schädlingsbekämpfung haben es im laufe der Jahre außerdem ermöglicht, größtenteils von Raumbehandlungen auf Leisten- und Punktbehandlungen überzugehen. Mit ein wenig Geduld werden hier gleiche Erfolge erzielt.